Wölflingslager im Bezirk

Erschienen am 30. September 2017 in Wölfingsstufe

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WÖGLI – Wölflinge im Dschungel

Ganz unter dem Motto Dschungelbuch stand das Wölflingslager im Obermain. Wöflingsmeuten aus Bad Staffelstein, Bayreuth und Friesen machten sich auf den Weg in den Dschungel nach Steinwiesen um dort viele Abenteuer zu erleben.

Angekommen in Steinwiesen ging es erstmal darum Zelte aufzubauen, dabei halfen die Wölflinge eifrig mit. Um die Wartezeit zum Abendessen zu verkürzen und auch die anderen Wö’s besser kennen zu lernen durften sie Buttons mit ihrem Namen gestalten. Nach lecker Brotzeit und Pudding versammelten sich alle am Lagerfeuer.

Dort bekamen die Wölflinge einen Brief von Akela, dem Leitwolf aus dem Dschungelbuch. In dem Brief erklärte Akela wer er ist und bat die Wölflinge um ihre Hilfe, denn der große Wolfsrat musste über den Verbleib von Mogli im Dschungel entscheiden. Die Wölflinge sollen Mogli dabei helfen verschiedene Dschungelprüfungen zu bestehen. „Mogli muss Spurenlesen können, um die des Tigers zu erkennen und schnell fliehen zu können.“ – stand da zum Beispiel. Er muss alle seine Sinne schärfen: Sehen, Fühlen, Hören und Schmecken damit er schnell reagieren kann wenn Gefahr im Anmarsch ist und er muss sich im Notfall ein paar Tage ohne das Rudel im Dschungel zurecht finden. Die Wölflinge waren sofort dabei und begeistert Mogli zu helfen.

Am Samstagvormittag konnten die Wölflinge vier verschiedene Workshops machen: Buschtrommeln basteln, Tierspurensuche, Basteln mit Naturmaterialien und KIM-Workshop zum Sinne schärfen. Bei der Spurensuche lernten die Wölflinge verschiedene Spuren kennen und die des Tigers von anderen zu unterscheiden. Jeder durfte sich einen Pfotenabdruck aussuchen und diesen mit Gips gießen. Beim KIM-Workshop ging es darum sich auf jeden einzelnen Sinn zu konzentrieren, so mussten die Wö’s verschiedene Sachen erfühlen, Geräusche erkennen, Düfte zuordnen und einen Gummibärchengeschmackstest machen.
   

Am Nachmittag war der Orientierungssinn und Konzentrationssinn der Wölflinge gefragt. Bei einem Chaosspiel mussten sie Zahlen auf einem Wald- und Wiesenstück finden und die verschiedensten Aufgaben erledigen. Es wurden Wissensfragen gestellt aber auch Aufgaben bei denen die Wö’s aktiv werden mussten. In der freien Zeit hatten sie die Möglichkeit sich mit Henna-Farbe verschiedene Tattoos auf die Haut malen zu lassen. Die Farbe verblasst nach wenigen Tagen und das Tattoo verschwindet wieder. Ein beliebtes Motiv war der Wölflingskopf. Der Tag wurde am Lagerfeuer mit Gitarre und Gesang beendet.

Der Sonntag stand unter dem Motto „Hike“. Früh wurden Lunchpakte gepackt und die Flaschen aufgefüllt, da sich ein heißer Sommertag ankündigte. Zusammen sind wir von Steinwiesen nach Zeyern gewandert, das für einige eine Herausforderung darstellte, die sie aber dennoch meisterten. Ziel war ein großer Spielplatz mit Bach und Teich. Ein Highlight und eine Belohnung für das Durchhalten bei den Temperaturen war der Besuch des Eiswagens. Nach Spiel und Spaß machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Zeltplatz. Ganz nach dem Pfadfindergesetz: als Pfadfinder mache ich nichts halb und gebe auch in Schwierigkeiten nicht auf, kamen alle Wölflinge unversehrt aber ziemlich erschöpft am Zeltplatz an.

Die Wölflinge fieberten auf die Entscheidung des großen Wolfrates hin, welche am Lagerfeuer bekannt gegeben wurde. Da die Wölflinge sich so angestrengt und Mogli so toll unterstützt hatten, durfte Mogli im Dschungel bleiben. Als Dankeschön bekam jeder Wölfling eine Urkunde und eine Medaille aus Holz mit einer Lilie darauf. Es wurde noch lange am Lagerfeuer gefeiert, mit Stockbrot, Gitarre und Gesang.

Am Montag Vormittag wurden die Zelte wieder abgebaut und für alle ging es wieder nach Hause in ihre Stämme. Wir hatten alle eine großartige Zeit miteinander.

 

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